LandtagswahlWarum Baden-Württemberg das Endspiel für die FDP sein könnte

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Bisher eher mittelgute Aussichten: Die FDP blickt mit Sorge auf das Superwahljahr 2026.
Bisher eher mittelgute Aussichten: Die FDP blickt mit Sorge auf das Superwahljahr 2026. Peter Gercke/dpa

In der einst stolzen FDP ist man überzeugt: Wenn es die Liberalen im März in Baden-Württemberg nicht mehr in den Landtag schaffen, haben sie auch sonst keine Chance mehr. Unterwegs mit Leuten, die das als Ansporn verstehen.

Von Bastian Brinkmann und Roland Muschel, Stuttgart, Berlin

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Für einen FDP-Politiker im Straßenwahlkampf wirkt Hans-Ulrich Rülke geradezu vergnügt. An einem Morgen Ende Oktober steht der Spitzenkandidat der FDP Baden-Württemberg am Zugang zum Wochenmarkt im Stuttgarter Stadtteil Sillenbuch. Die Temperaturen sind nur knapp über dem Gefrierpunkt, aber die Sonne scheint. Am FDP-Stand liegen Werbeflyer und Tütchen mit Blumensamen aus, vor allem aber Unterschriftenlisten gegen einen „XXL-Landtag“. Die FDP glaubt nämlich, dass das Parlament in Stuttgart wegen des neuen Landtagswahlrechts auf bis zu 220 Abgeordnete anwachsen könnte, aktuell sind es 154. Das will sie unbedingt verhindern.

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