Baden-Württemberg:Antrag gegen Strobl

In der Affäre um die Weitergabe eines Anwaltsschreibens geht es für Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl in die nächste Runde. Die Opposition aus SPD und FDP will an diesem Mittwoch einen gemeinsamen Entlassungsantrag gegen den CDU-Politiker im Landtag einbringen. Die Fraktionen sprachen sich am Dienstag dafür aus. SPD und FDP wollen bei der Abstimmung sehen, ob alle Abgeordneten von Grünen und CDU hinter Strobl stehen. Dort gebe es hinter den Kulissen durchaus Kritik an Strobl. "Es ist ein Akt der politischen Hygiene", so SPD-Fraktionschef Andreas Stoch. Die Opposition ist empört, dass Strobl im Amt bleibt, obwohl er für die Einstellung des Verfahrens der "Briefaffäre" 15 000 Euro Geldauflage zahlen will.

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