Rote Flora und Co.:Die Hochburgen der Autonomen

Innenausschuss zu Rigaer Straße

Linksradikale protestieren mit Bengalischen Feuern zur Unterstützung des Autonomen-Zentrums Rigaer Straße 94 in Berlin (Archivbild vom Juli 2016).

(Foto: dpa)

Rote Flora, Kadterschmiede, Conne Island: In der ganzen Bundesrepublik finden sich Zentren linker Aktivisten. Zu jedem gehört ein Mythos.

Von SZ-Autoren

Zu jedem der landesweit berühmten linken Zentren gehört ein Mythos. Der lässt sie größer und bedeutender erscheinen, als sie es sind - für ihre Gegner, aber auch für die linke Szene. Seit der Randale beim Hamburger G-20-Gipfel steht nicht nur die Rote Flora massiv in der Kritik. Viele Politiker fordern die Schließung der Hamburger Institution. Außenminister Sigmar Gabriel nannte die Krawallmacher am Donnerstag "Schwerverbrecher, von mir aus auch Terroristen". "Der Begriff ,linke Aktivisten' ist eine unverantwortliche Verharmlosung", sagte der SPD-Politiker dem Focus. Auch anderenorts in Deutschland gibt es solche Zentren und sympathisierende Kreise. Und Differenzierung ist nötig: Weder sind alle linken Gewalttäter Autonome, noch sind alle Autonomen in der Praxis Gewalttäter. Ein keineswegs vollständiger Überblick:

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