Informationen über Organspenden sind einer Auswertung zufolge breit verfügbar, erreichen aber nicht alle Menschen gleichermaßen. Unter anderem wüssten Menschen mit niedrigem Bildungsniveau und ältere Menschen weniger gut Bescheid, heißt es im Evaluationsbericht im Auftrag der Bundesregierung über die Informationsarbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Organ- und Gewebespende. Die Autorinnen und Autoren empfehlen deshalb, zu überlegen, mit welchen Kommunikationsstrategien diese Gruppen gezielt erreicht werden können. Stärker berücksichtigt werden sollten außerdem unterschiedliche Einstellungen in der Bevölkerung zum Tod und zur Organspende allgemein. Auch solle geprüft werden, inwiefern es möglich ist, einer verzerrten Darstellung des Themas durch KI-Angebote entgegenzuwirken.