PopulismusWie rechte Narrative auch Australien erobern

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Pauline Hanson, die früher einen Fish-and-Chips-Laden betrieb, ist seit Jahrzehnten eine feste Größe der australischen Politik. Inzwischen untertützen sie auch reiche Spender.
Pauline Hanson, die früher einen Fish-and-Chips-Laden betrieb, ist seit Jahrzehnten eine feste Größe der australischen Politik. Inzwischen untertützen sie auch reiche Spender. Lukas Coch/Imago

Pauline Hanson hetzt gegen Migranten und die multikulturelle Gesellschaft – und immer mehr Australier hören hin. Damit steht sie in einer Reihe mit Marine Le Pen, Alice Weidel oder Donald Trump.

Von David Pfeifer, Tokio

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Wie sehr sich die Narrative rund um die Welt gleichen, kann man an der australischen Politikerin Pauline Hanson studieren, die sich derzeit auf Europareise befindet. Hanson ist eine rechtsnationale Politikerin, die mit ihrer One Nation Party schon länger verspricht, die Privilegien der weißen Australier zu stärken. Neu ist, dass sie mit ihren Äußerungen, die früher noch Empörung ausgelöst haben, heute eine kritische Masse mobilisieren kann. Umfragen sehen sie mittlerweile bei 30 Prozent Wählerzustimmung und damit gleichauf mit der regierenden Labour-Partei von Premierminister Anthony Albanese.

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