Zum Jubeln ist es noch zu früh. So wie die Zeiten sind, kann noch viel passieren bis zum kommenden Sonntag, wenn die zweite, entscheidende Runde der französischen Präsidentschaftswahlen stattfindet. Nach dem unerwarteten Brexit und der ebenso unerwarteten Wahl von Donald Trump in den Vereinigten Staaten bleibt Misstrauen das Gebot der Stunde. Noch sind Marine Le Pen und ihre Nationalisten nicht endgültig geschlagen. Immerhin gibt der erste Wahlgang zu der begründeten Hoffnung Anlass, dass der nächste französische Staatspräsident Emmanuel Macron heißen wird.
Wahl in Frankreich:Deutschland muss Macron helfen
Ein Präsident Macron braucht Wirtschaftswachstum für den Erfolg. Deutschland muss ihm dabei helfen.
(Foto: dpa)Wenn Emmanuel Macron der nächste französische Präsident wird, braucht er Wirtschaftswachstum für den Erfolg. Dafür muss auch Deutschland endlich über seinen Schatten springen.
Gastbeitrag von Joschka Fischer
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