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Auslandseinsätze:Marine-Mission soll länger dauern

Das Bundeskabinett will die deutsche Beteiligung an zwei Marine-Einsätzen der Europäischen Union (EU) um ein weiteres Jahr verlängern. Die Ministerrunde beschloss dazu am Mittwoch eine Fortsetzung der deutschen Beiträge zur "Operation Irini" im Mittelmeer und zu dem Anti-Piraterie-Einsatz "Atalanta" bis zum 30. April 2022. Letztlich entscheidet der Bundestag über die Verlängerung der Mandate.

"Irini" hat zum Ziel, das UN-Waffenembargo gegen das nordafrikanische Bürgerkriegsland Libyen zu überwachen und Frachtschiffe auf dem Weg nach Libyen zu kontrollieren. Deutschland kann sich weiterhin mit bis zu 300 Soldaten beteiligen. Die Obergrenze für die Anti-Piraterie-Mission "Atalanta" vor Somalia am Horn von Afrika soll von 400 auf 300 Männer und Frauen verringert werden.

© SZ vom 18.03.2021 / dpa
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