Auslandskorrespondent zu sein ist und bleibt die schönste Form des Journalisten-Daseins. Statt in steril, aber pflegeleicht eingerichteten Büros in irgendwelchen Glastürmen herumzuhocken und sich in den Konferenzen zu langweilen (so zumindest stellt man sich den Redaktionsalltag als Korrespondent vor), besteht die Tätigkeit im mehrjährigen Studium generale eines selbst gewählten Landes, vor Ort und fern der Zentralredaktion. Mit den täglichen kleinen Alltagsabenteuern, die einer nur in der Fremde erlebt.
80 Jahre SZNeugier und gute Geister
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Ob in Russland, in Ägypten oder sonst wo auf der Welt – Sitten, Bürokratie, Sprachen sind erst mal fremd, wenn man als Korrespondent in ein anderes Land geht. Vieles ist nur möglich dank Helfern, die in den Geschichten aber niemals vorkommen.
Von Tomas Avenarius, Berlin
