Augenzeuge in Aleppo:"Sorry, gleiche Scheiße wie gestern"

Lesezeit: 4 min

A general view shows rising smoke from burning tyres, which activists said are used to create smoke cover from warplanes, in Aleppo

Bis zu 300 000 Zivilisten sind in der syrischen Metropole eingekesselt, in Kellern versuchen sie, Granaten und Fassbomben zu überleben.

(Foto: REUTERS)

Mahmoud harrt in der eingekesselten syrischen Stadt Aleppo aus, jeder weitere Tag in der Kriegszone könnte auch sein letzter sein.

Von Paul-Anton Krüger

Mahmoud hat sich einen sarkastischen Humor bewahrt, trotz der Bomben und Granaten, die einschlagen rund um sein Haus. Mahmoud wohnt in Aleppo, im Viertel Salaheddin, im Osten der Stadt, der von Rebellen kontrolliert wird. "Sorry, gleiche Scheiße wie gestern" schreibt er am Samstag auf die Frage, wie seine Nacht war - und schickt einen grinsenden Smiley hinterher. "Die Situation hier ist miserabel." Am Tag zuvor seien sieben Bomben und Raketen in der Nachbarschaft explodiert, abgefeuert von der Luftwaffe des Regimes und russischen Kampfjets. Am Morgen habe eine Fassbombe seine Straße getroffen, Soldaten rollten sie aus einem Hubschrauber. Mehr als 100 Zivilisten harrten hier noch aus, sagt er.

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