Aue-Bad Schlema und Saalfeld-RudolfstadtRechtsextremisten knapp unterlegen

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Die CDU hat die Oberbürgermeisterwahl in Aue-Bad Schlema im Erzgebirge knapp gewonnen. Ihr Kandidat will dem unterlegenen Bewerber von den rechtsextremen „Freien Sachsen“ dennoch die Hand reichen. CDU-Wahlsieger Marcus Hoffmann (Foto: dpa) sagte auf die Frage, ob er auch auf Stefan Hartung zugehen werde: „Ja natürlich, wir müssen zusammenarbeiten. Konkret im Stadtrat.“ Die Wahl hatte über Sachsen hinaus Aufmerksamkeit erregt. Hoffmann, 41, erhielt im zweiten Wahlgang nach dem vorläufigen Ergebnis 5007 Stimmen, Hartung kam auf 4499 Stimmen. Der 37-jährige Hartung war jahrelang Funktionär der NPD (heute „Die Heimat“) und ist Mitbegründer der „Freien Sachsen“. Im thüringischen Kreis Saalfeld-Rudolstadt bekam unterdessen bei der dortigen Landratswahl der AfD-Landtagsabgeordnete Thomas Benninghaus 40,2 Prozent der Stimmen, er landete allerdings hinter dem amtierenden SPD-Landrat Marko Wolfram (47,1 Prozent), weswegen dort in zwei Wochen eine Stichwahl stattfinden wird. Benninghaus hat sich kritisch über die Kultur der Erinnerung an die NS-Verbrechen geäußert und gilt als enger Unterstützer des thüringischen AfD-Chefs Björn Höcke.

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