AtommüllWird die Endlagersuche zur „Mission Irgendwann“?

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Das Atom-Zwischenlager der BGZ, Gesellschaft für Zwischenlagerung, in Ahaus.
Das Atom-Zwischenlager der BGZ, Gesellschaft für Zwischenlagerung, in Ahaus. Ralf Rottmann/Imago/Funke Foto Services

Bis 2031 sollte ein dauerhaftes Lager für Atommüll gefunden sein, vereinbarten Bund und Länder einst. Nun soll das Gesetz novelliert werden. Doch dort, wo einst das Zieljahr stand, klafft im Entwurf eine Lücke.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

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Was Atommüll betrifft, sind biblische Zeiträume garantiert. Schließlich strahlen die Abfälle der deutschen Atomkraftwerke über Zehntausende Jahre hinweg. Und über Generationen erstreckt sich mittlerweile auch die Suche nach einem passenden Endlager dafür. Genau 50 Jahre, nur zum Beispiel, ist es mittlerweile her, dass ein Ort namens Gorleben in die engere Wahl für den Atommüll kam. Drei Jahrzehnte arbeiteten sich Gegner anschließend an dem Salzstock ab, dann verschwand der Plan in den Schubladen. Stattdessen läuft seit 2017 eine neue Suche, diesmal gründlich und nach Möglichkeit unvoreingenommen. Aber, wie es nun ausschaut, mit offenem Ende.

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