AtommüllAuswahl für Endlager schrumpft weiter

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Schwach- und mittelradioaktive Abfälle sollen von 2030 an im einstigen Erzbergwerk Schacht Konrad bei Salzgitter lagern. Für stark radioaktiven Müll ist noch kein Platz gefunden.
Schwach- und mittelradioaktive Abfälle sollen von 2030 an im einstigen Erzbergwerk Schacht Konrad bei Salzgitter lagern. Für stark radioaktiven Müll ist noch kein Platz gefunden. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Auf der Suche nach dem bestmöglichen Ort für Deutschlands Atommüll haben Geologen weitere Regionen ausgeschlossen. Für andere dagegen wird die Sache konkreter – auch in Bayern.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Für Iris Graffunder ist die Suche nach einem Endlagerstandort eine Art jahrelanger Hürdenlauf. Allerdings einer, bei dem jede Hürde etwas höher ist als die zuvor – mit dem Ergebnis, dass die Zahl derer, die sie überspringen, mit Mal zu Mal kleiner wird. Und geht die Sache auf, dann bleibt am Ende ein kleiner Kreis möglicher Standorte für die Lagerung von Atommüll übrig. Ob die sich dann als Sieger begreifen, ist allerdings eine andere Frage.

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