Krieg in der Ukraine:Die Lage um das AKW Saporischschja wird immer kritischer

Lesezeit: 3 min

Krieg in der Ukraine: "Wir hatten Glück, dass es nicht zu einem potenziell schweren nuklearen Zwischenfall gekommen ist": Zwei Kühltürme des Kernkraftwerks in Saporischschja vor dem Beschuss.

"Wir hatten Glück, dass es nicht zu einem potenziell schweren nuklearen Zwischenfall gekommen ist": Zwei Kühltürme des Kernkraftwerks in Saporischschja vor dem Beschuss.

(Foto: Dmytro Smolyenko/IMAGO/NurPhoto)

Europas größtes Kernkraftwerk ist erneut beschossen worden. Wer war das? Und was mag die Absicht dahinter sein?

Von Nicolas Freund

Das Atomkraftwerk Saporischschja ist am Wochenende erneut beschossen worden. Das meldete die russische Nachrichtenagentur Tass. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) hat seit September ständig Mitarbeiter dort und bestätigte den Angriff. Die IAEO warnte außerdem zum wiederholten Mal vor einer Katastrophe: "Wir hatten Glück, dass es nicht zu einem potenziell schweren nuklearen Zwischenfall gekommen ist", sagte Rafael Grossi, der Generaldirektor der IAEO, in einem Statement. "Das nächste Mal haben wir vielleicht nicht so viel Glück." Videos in sozialen Netzwerken zeigen Detonationen zwischen den Gebäuden des Kraftwerks.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Two sad teens embracing at bedroom; Trauer
Tod und Trauer
Wie man trauernden Menschen am besten hilft
Psychologie
Wie sehr prägen uns unsere Geschwister?
boecker
Leben und Gesellschaft
»Frauen geben sich oft selbst die Schuld«
Woman Soaking Feet in Basin; Fußgesundheit
Gesundheit
"Ein Fuß muss täglich bis zu 1000 Tonnen tragen"
Zur SZ-Startseite