Atomausstieg und Energiewende – Erneuerbare Energien fördern

"Zentraler Baustein für die Energieversorgung der Zukunft", so heißt es im Eckpunktepapier der Regierung zur Energiewende, sei "der zügige Ausbau der erneuerbaren Energien". Allerdings will die Regierung Mitnahmeeffekte verhindern und darauf hinwirken, dass grüner Strom schneller konkurrenzfähig wird. Die Verbraucher finanzieren über den Strompreis in diesem Jahr etwa 13 Milliarden Euro an Zuschüssen für die Anbieter grünen Stroms. Deshalb werden die Subventionen zurückgefahren, insbesondere für jene Stromarten, die nach Ansicht der Bundesregierung das geringste Potential haben.

Sinken werden daher die Vergütungen für Solarstrom (um bis zu 24 Prozent bis 2012) und Windkraft an Land (um 1,5 Prozent). Verbessern möchte die Regierung hingegen die Rahmenbedingungen für Offshore-Windparks (Bild), Wasserkraft und Geothermie. Etwa soll es einfacher werden, alte Windräder gegen neue auszutauschen. Und da die Minister der Offshore-Windenergie besonders großes Potential einräumen, fördern sie den Bau der ersten zehn Windparks zusätzlich mit fünf Milliarden Euro über die KfW.

Bild: dpa 6. Juni 2011, 17:312011-06-06 17:31:24 © SZ vom 07.06.2011/jab