Atomendlager:Der ewige Müll der Nachbarn

Lesezeit: 10 min

Atomendlager: Hier in der Schweizer Gemeinde Stadel soll 850 Meter tief in den Boden gegraben werden, um den Atommüll zu deponieren.

Hier in der Schweizer Gemeinde Stadel soll 850 Meter tief in den Boden gegraben werden, um den Atommüll zu deponieren.

(Foto: Michael Buholzer/dpa)

Das badische Hohentengen liegt nur zwei Kilometer entfernt vom geplanten Schweizer Atomendlager. Die Bewohner werden es nicht sehen, aber es wird da sein, für immer. Über ein Dorf in Aufruhr.

Von Max Ferstl, Hohentengen

Am besten verschafft man sich erst einmal einen Überblick, also rauf auf den Kalten Wangen. Da steht Martin Benz auf einem Hang, Gras unter den Füßen, die Sonne im Nacken, und schaut nach unten. Der Bürgermeister sieht die Felder, braune Quadrate, sieht die Kühe auf einer sehr grünen Weide, als wären sie direkt aus einem Ferien-auf-dem-Bauernhof-Katalog gefallen. Und noch weiter unten, am Rheinufer, zwischen den Bäumen: ein paar Häuser, wie reingetupft. Sie gehören zu Hohentengen am Hochrhein, der Gemeinde von Martin Benz. Dahinter beginnt die Schweiz.

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