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Atom - Gorleben:Zwischenlager Gorleben wartet auf Ergebnis bei Endlagersuche

Ahaus
Das Transportbehälterlager im atomaren Zwischenlager in Gorleben. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Gorleben (dpa/lni) - Im Zwischenlager Gorleben warten 113 Behälter mit hoch radioaktivem Atommüll auf eine Endlagerung. Im November 2011 kamen die letzten elf Castoren. Ganz in der Nähe liegt der Salzstock Gorleben, jahrzehntelang bundesweit einzige Option zur dauerhaften Lagerung von hoch radioaktivem Atommüll. Erst 2011 kam die Wende. Der Bundestag beschloss den Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022, auch andere mögliche Standorte sollten nun geprüft werden.

Silvester 2034 erlischt die befristete Betriebsgenehmigung für das Zwischenlager. Spätestens sechs Jahre zuvor muss geklärt sein, wo die Behälter und ihr Inhalt bleiben werden. Deutschlands hoch radioaktiver Atommüll soll unterirdisch endgelagert werden, bis 2031 will der Bund einen geeigneten Ort finden, maximale Sicherheit für eine Million Jahre ist das Ziel. Experten suchen nach geeigneten Regionen, erste Ergebnisse sind für 2020 angekündigt.