Vereinigtes Königreich„Illegale Einwanderung zerreißt das Land“

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Shabana Mahmood, die Innenministerin aus dem Kabinett von Keir Starmer, hält das britische Asylsystem für „unfair“ und „kaputt“.
Shabana Mahmood, die Innenministerin aus dem Kabinett von Keir Starmer, hält das britische Asylsystem für „unfair“ und „kaputt“. (Foto: RaÅüid Necati Aslım/IMAGO/Anadolu Agency)

Die britische Innenministerin Shabana Mahmood stellt radikale Reformen in der Asylpolitik nach dem Vorbild Dänemarks vor. Teile der rechten Opposition loben sie – ganz anders als der linke Flügel der eigenen Partei.

Von Michael Neudecker, London

Die britische Innenministerin Shabana Mahmood stellte am Montagabend im Unterhaus vor, wie sie und Premierminister Keir Starmer künftig Asylpolitik betreiben wollen. Dazu zunächst ein paar Reaktionen: Dies sei „eine moralische Bankrotterklärung und politisch desaströs“ (Ian Byrne). Die „versagende Labour-Führung“ würde damit „den Weg für die erste ultrarechte Regierung Großbritanniens ebnen“ (Richard Burgon). All das sei „falsch auf so vielen Ebenen“ und „wahrlich schändlich“ (Nadia Whittome).

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