bedeckt München 29°

Asyl:Bamf schränkt Arbeit ein

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) schränkt seine Arbeit wegen der Ausbreitung des Coronavirus stark ein. Schutzsuchende dürfen nur noch dann einen Asylantrag stellen, wenn sie entweder negativ auf das Virus getestet wurden oder eine 14-tägige Quarantäne nachweisen können. Das Gleiche gilt für Anhörungen im Asylverfahren. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums mitteilte, wurden zudem die Befragungen im Widerrufsverfahren bis zum 29. März ausgesetzt. Die Bundesregierung hat noch nicht entschieden, ob Ausländern, die in Deutschland Asyl beantragen wollen, unter noch die Einreise gestattet werden soll.

© SZ vom 18.03.2020 / dpa

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite