Caritas-Präsident zu assistierter Sterbehilfe:Wenn Menschen nicht mehr leben wollen

Sterbehilfe - Intensivstation

Das Bundesverfassungsgericht hat das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe aufgehoben und den Gesetzgeber mit einer Neuregelung beauftragt.

(Foto: dpa)

Der nächste Bundestag muss entscheiden, wie geschäftsmäßige Suizidbeihilfe gesetzlich geregelt wird. Ein Gespräch mit Peter Neher, Präsident der Caritas, über Suizid, Sünde und Selbstbestimmung.

Interview von Annette Zoch

Seit 18 Jahren ist Peter Neher Präsident des Deutschen Caritasverbandes, davor war er Krankenhausseelsorger und Gemeindepfarrer in Kempten, er promovierte zum Thema Sterbebegleitung. Im Herbst geht er in den Ruhestand. Auch nachdem das Bundesverfassungsgericht das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe aufgehoben hat, sollten seiner Meinung nach klare Prioritäten gelten: Bevor assistierter Suizid ermöglicht wird, müssen Pflege und Palliativmedizin verbessert werden.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
LGBT Lesbian couple love moments happiness concept; liebe freundschaft
SZ-Magazin
»Ich bin mir sicher, dass das die stabileren Beziehungen sind«
Elke Heidenreich und Sarah Lee-Heinrich
Rassismus
Die Irrwege der Elke Heidenreich
Shot of an attractive young woman doing yoga alone on the beach at sunset; Richtig atmen
Gesundheit
"Wir sind eine Spezies, die verlernt hat, richtig zu atmen"
Pro und Contra Abtreibungsdemonstrationen in München
Ungewollt schwanger
Und draußen singen sie "Maria-Erbarme-Dich"
Glatt gelogen
Schönheitswahn
Das Botox-Paradox
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB