Seite Drei zu Julian Assange Der Tag, den er fürchtete

Langer Bart, lange, zum Zopf gebundene Haare: Julian Assange nach der Festnahme am Donnerstag in London.

(Foto: REUTERS)

Nach knapp sieben Jahren in der Botschaft Ecuadors wurde der Wikileaks-Gründer Julian Assange in London verhaftet. Nun ist er seinen Gegnern ausgeliefert. Über eine der kontroversesten Figuren des Internetzeitalters.

Von Silke Bigalke, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer und Nicolas Richter

Fünf Männer, vermutlich britische Polizisten, schaffen den Mann mit dem schlohweißen Bart und den weißen, nach hinten gebundenen Haaren die Treppe hinunter, die von der ecuadorianischen Botschaft in London auf die Straße führt. Halb tragen sie ihn, halb schieben sie ihn. Unten wartet schon ein grauer Transporter, in den die Polizisten den Weißhaarigen verfrachten.

Nach wenigen Sekunden ist alles vorbei, aber diese Sekunden werden von mehreren Kameras aufgenommen, und so wird sich die Festnahme des Julian Assange in das kollektive ...

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