Seite Drei zu Julian AssangeDer Tag, den er fürchtete

Lesezeit: 9 Min.

Langer Bart, lange, zum Zopf gebundene Haare: Julian Assange nach der Festnahme am Donnerstag in London.
Langer Bart, lange, zum Zopf gebundene Haare: Julian Assange nach der Festnahme am Donnerstag in London.
REUTERS

Nach knapp sieben Jahren in der Botschaft Ecuadors wurde der Wikileaks-Gründer Julian Assange in London verhaftet. Nun ist er seinen Gegnern ausgeliefert. Über eine der kontroversesten Figuren des Internetzeitalters.

Von Silke Bigalke, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer und Nicolas Richter

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Fünf Männer, vermutlich britische Polizisten, schaffen den Mann mit dem schlohweißen Bart und den weißen, nach hinten gebundenen Haaren die Treppe hinunter, die von der ecuadorianischen Botschaft in London auf die Straße führt. Halb tragen sie ihn, halb schieben sie ihn. Unten wartet schon ein grauer Transporter, in den die Polizisten den Weißhaarigen verfrachten.

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Seite Drei zum Wikileaks-Gründer
:Der merkwürdige Herr Assange

Aus seinem Botschafts-Asyl empfängt, erklärt und agitiert der Wikileaks-Gründer. Eine millionenteure Geheimdienst-Operation soll Julian Assange schützen und dabei überwachen - denn kaum jemand traut ihm.

SZ PlusVon Bastian Obermayer und Nicolas Richter

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