Urteil im Aserbaidschan-Skandal„Es war klassischer Stimmenkauf“

Lesezeit: 3 Min.

Spielte als Lobbyist für Aserbaidschan eine zentrale Rolle in der Affäre: der frühere CSU-Abgeordnete Eduard Lintner. Trotz der Verurteilung behält er seine Pension.
Spielte als Lobbyist für Aserbaidschan eine zentrale Rolle in der Affäre: der frühere CSU-Abgeordnete Eduard Lintner. Trotz der Verurteilung behält er seine Pension.
Leonie Asendorpf/dpa

Der frühere CSU-Politiker Eduard Lintner erhält neun Monate Haft auf Bewährung für die Bestechung der Bundestagsabgeordneten Karin Strenz. Die Politikerin handelte im Gegenzug im Interesse von Aserbaidschan.

Von Thomas Kirchner

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Es hätte noch schlimmer kommen können für Eduard Lintner. Das Oberlandesgericht München hat den früheren CSU-Politiker am Mittwoch wegen Bestechung von Mandatsträgern zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Auf das Vergehen stehen bis zu fünf Jahre. So ist die Strafe kurz genug, um nicht die Pension zu gefährden, die dem 80 Jahre alten Unterfranken als ehemaligem Bundestagsabgeordneten zusteht. Daneben muss Lintner eine Geldstrafe von 10 000 Euro zahlen und die Verfahrenskosten tragen.

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