Flutkatastrophe:Laschet, Krisenmanager in eigener Sache

Lesezeit: 10 min

Armin Laschet besucht Notunterkunft in Erftstadt

Armin Laschet beim Besuch einer Notunterkunft in Erftstadt.

(Foto: dpa)

Die anderen machen Fehler, er macht nichts. Das war die Kanzler-Strategie des CDU-Chefs. In der Flutkatastrophe aber zeigt sich gnadenlos, was Armin Laschet kann - und was nicht.

Von Roman Deininger, Jens Schneider und Jana Stegemann

Armin Laschet hat gerade die Geschichten der Menschen gehört, die alles verloren haben in den Fluten, die nichts haben retten können mit Ausnahme ihres blanken Lebens. Sie sitzen nun bei Nudeln und Kaffee in der Mensa des Ville-Gymnasiums in Erftstadt, jenem Ort vor den Toren Kölns, den man künftig vor allem mit dem furchterregenden Krater verbinden wird, der sich hier aufgetan hat. Die Schule ist eine Notunterkunft, der Ministerpräsident ist zu Besuch, aber langsam muss er los. "Alles Gute", ruft Laschet, er hebt die rechte Hand, den Daumen gedrückt. Ein älterer Herr erwidert sehr ernst: "Auch Ihnen alles Gute!" Das, so viel steht fest, kann Armin Laschet brauchen.

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