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Arktis:Der Rat rätselt

Auch nach ihrem Treffen in Alaska wissen die Mitglieder der Arktis-Organisation nicht, ob die USA die bisherige Klimaschutzpolitik weiter mittragen.

Von Silke Bigalke, Stockholm

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Das Eis in der Arktis schmilzt - was die Lebensgrundlage der Menschen und vieler Tierarten verändert.<QM>

(Foto: Oliver Morin/AFP)

Die große Unbekannte vor dem Treffen in Alaska war Donald Trumps Einstellung zur Arktis. Und sie bleibt es auch danach noch. In Fairbanks haben sich die Außenminister der acht Anrainer-Staaten zum Arktischen Rat getroffen. Sie haben sich dort zwar für mehr Klimaschutz ausgesprochen, nähmen mit Sorge zur Kenntnis, dass die Durchschnittstemperaturen in der Arktis zweimal so schnell steigen wie im Rest der Welt, heißt es im Abschlussdokument. Der Klimawandel gefährde die Artenvielfalt der Arktis, der Schadstoffausstoß müsse reduziert werden. US-Außenminister Rex Tillerson hat all das unterschrieben. Was es für die US-Klimapolitik heißt, ließ er jedoch offen.

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