bedeckt München
vgwortpixel

Argentinien vor der Wahl:Mein Land

A woman walks outside a restaurant in Buenos Aires

Argentinien war mal eines der reichsten Länder der Welt. Heute lebt ein Drittel der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze.

(Foto: Marcos Brindicci/Reuters)

Wer ist wichtiger? Die Bauern oder die Industriellen? Beobachtungen aus Argentinien, das seine Mitte verloren hat.

Es ist früher Vormittag und doch ist es dunkel in Chivilcoy. 60 000 Menschen leben hier, einstöckige Häuser und flache Felder bis zum Horizont. Es regnet seit Stunden, aber Regen ist gut, sagt Juan Miguel Clavin, gerade jetzt, im Frühling. Bald muss er säen, Mais und Weizen, so war zumindest der Plan, aber wahrscheinlich wird er doch Soja pflanzen. Das ist zwar schlecht für den Boden, aber die Saat kostet weniger, sagt Clavin: "Das Risiko ist deshalb geringer. Und das ist wichtig in diesen Zeiten."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Psychologie
Drama, Baby
Teaser image
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Teaser image
Norbert Walter-Borjans
Roter Steuer-Mann
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Teaser image
Felix Lobrecht
"Ich war immer der König des Dispos"