Arbeitsmarkt:Mehr Zuwanderung nötig

Die Zahl der Erwerbspersonen, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, sinkt langfristig aufgrund des fortschreitenden demografischen Wandels. Selbst bei einer steigenden Erwerbsquote von Frauen und Älteren sowie einer jährlichen Nettozuwanderung von 100 000 Personen wird sie einer Studie zufolge von 47,4 Millionen im Jahr 2020 auf voraussichtlich 38,3 Millionen im Jahr 2060 zurückgehen. Nur mit einer jährlichen Nettozuwanderung von 400 000 Personen bliebe das Arbeitskräfteangebot konstant, wie aus einer Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervorgeht. Ohne Zuwanderung nimmt das Erwerbspersonenpotenzial demnach bis 2035 um 7,2 Millionen ab.

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