FördergelderDie Berliner CDU hat ein Problem mit ihrer Antisemitismus-Bekämpfung

Lesezeit: 5 Min.

In Berliner Debatten spielen der Nahostkonflikt und Antisemitismus eine große Rolle.
In Berliner Debatten spielen der Nahostkonflikt und Antisemitismus eine große Rolle.
Sebastian Gollnow/dpa

Berlin stellt 20 Millionen Euro zur Prävention von Antisemitismus bereit – doch die Mittel werden kaum abgerufen. Jetzt steht der Verdacht im Raum, dass ein CDU-Staatssekretär einen Anbieter bevorzugt hat.

Von Christoph Cadenbach und Meredith Haaf, Berlin

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Vergangene Woche ist es wieder passiert. In der Nacht zu Freitag wurde eine Frau in Berlin-Mitte angegriffen. Laut Polizei sprachen zwei Männer sie auf den Davidstern an, den sie trug, beleidigten sie. Einer der beiden soll mit einer zerbrochenen Glasflasche auf sie eingestochen haben. Die Täter seien geflüchtet, die Frau wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gefahren.

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:Ein Mann und seine Lügen

Hudhaifa Al-Mashhadani wurde berühmt, als er erzählte, jemand habe ihn mitten in Berlin töten wollen. Sein Projekt einer ideologiefreien arabischen Schule wurde gefeiert. Doch jetzt wird immer klarer: Nicht nur den Anschlag dürfte er erfunden haben.

SZ PlusVon Christoph Cadenbach, Amir Musawy, Thorsten Schmitz, Ralf Wiegand (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

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