bedeckt München
vgwortpixel

Antisemitismus an der Schule:Der verspottete Schüler

In der Umkleidekabine an der John-F.-Kennedy-Schule bläst ein Mitschüler Bruno den Rauch einer E-Zigarette ins Gesicht und sagt: "Das soll dich an deine vergasten Vorfahren erinnern."

(Foto: dpa; Collage: Stefan Dimitrov)

Ein Platz an der international bekannten John-F.-Kennedy-Schule in Berlin gilt als Hauptgewinn. Der 15-jährige Bruno aber wurde dort gequält - weil er Jude ist.

Ein Nachmittag, irgendwo in Berlin-Mitte. Am Küchentisch sitzt Bruno, 15 Jahre alt, die Hände ineinandergefaltet, die Augen feucht. Er weint und entschuldigt sich dafür. Seine Eltern sitzen ihm gegenüber, Handys und Laptops vor sich.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Geschichte
Ein Nazi, der die Juden schützte
Teaser image
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Teaser image
Österreich
Diese Macht, die uns fest im Griff hat
Teaser image
Familie
"Auch Väter haben Wochenbett-Depressionen"
Teaser image
Börse
Der Schummel-Dax