Antibabypille:Wann kommt die Pille für den Mann?

Lesezeit: 2 min

Antibabypille

Mehr als die Hälfte der unter 50-Jährigen Frauen in Deutschland nutzt die Pille,

(Foto: Andrea Warnecke/dpa)

Bei ihrer Einführung vor 60 Jahren wurde die Pille zu Recht gefeiert. Mittlerweile ist jedoch klar: Frauen müssen aushalten, was die Hormone anrichten. Es wird Zeit, dass Männer mehr Verantwortung übernehmen.

Kommentar von Christoph Koopmann

Vor 60 Jahren kam die erste Pille zur Empfängnisverhütung auf den Markt, und damals wurde sie zu Recht gefeiert: Auf einmal war so etwas wie angstfreie Sexualität für Frauen möglich und eine moderne Familienplanung, die den Namen verdient. Kondom und Diaphragma gab es zwar schon, aber erst die verlässliche Pille entkoppelte Sex für die meisten wirklich von der Fortpflanzung. Sie galt als Symbol der Emanzipation der Frau. Nur, hat die Pille dieses Versprechen eingelöst? Was den Aspekt der Familienplanung betrifft: allemal. Und doch bleibt es ungerecht - Frauen zahlen die Pille oft allein, sie nehmen sie ein und leben mit dem, was die Hormone noch anrichten, außer dass sie den Eisprung unterdrücken.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Autorenfoto James Suzman
Anthropologie
"Je weniger Arbeit, desto besser"
Krieg in der Ukraine
"Es gibt null Argumente, warum man der Ukraine keine Waffen liefern sollte"
Magersucht
Essstörungen
Ausgehungert
Unhappy woman looking through the window; schlussmachen
Liebeskummer
Warum auch Schlussmachen sehr weh tut
Der Krieg und die Friedensbewegung
Lob des Pazifismus
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB