Antibabypille:Wann kommt die Pille für den Mann?

Antibabypille

Mehr als die Hälfte der unter 50-Jährigen Frauen in Deutschland nutzt die Pille,

(Foto: Andrea Warnecke/dpa)

Bei ihrer Einführung vor 60 Jahren wurde die Pille zu Recht gefeiert. Mittlerweile ist jedoch klar: Frauen müssen aushalten, was die Hormone anrichten. Es wird Zeit, dass Männer mehr Verantwortung übernehmen.

Kommentar von Christoph Koopmann

Vor 60 Jahren kam die erste Pille zur Empfängnisverhütung auf den Markt, und damals wurde sie zu Recht gefeiert: Auf einmal war so etwas wie angstfreie Sexualität für Frauen möglich und eine moderne Familienplanung, die den Namen verdient. Kondom und Diaphragma gab es zwar schon, aber erst die verlässliche Pille entkoppelte Sex für die meisten wirklich von der Fortpflanzung. Sie galt als Symbol der Emanzipation der Frau. Nur, hat die Pille dieses Versprechen eingelöst? Was den Aspekt der Familienplanung betrifft: allemal. Und doch bleibt es ungerecht - Frauen zahlen die Pille oft allein, sie nehmen sie ein und leben mit dem, was die Hormone noch anrichten, außer dass sie den Eisprung unterdrücken.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Bundestagswahl
Sind es Laschets Berater - oder ist er selbst schuld?
Eine Bombardier CR900 startet mit leuchtetendem Abgasstrahl vor untergehender Sonne
Klimaserie: Der Weg zur Null
Können wir überhaupt etwas bewirken?
Have you ever wondered what a yacht inspired by both Freddie Mercury and Forrest Gump would look like? Wonder no more, a
Superyachten
"Wenn Sie darüber nachdenken, ob Sie sich das leisten können, dann können Sie es sich nicht leisten"
Narzissmus
Macht durch Mitleid
Bundestagswahl 2021: Plakatkampagne der Partei Die Linke Deutschland, Berlin: Janine Wissler und Dietmar Bartsch, gemein
Bundestagswahl
Regieren oder Rausfliegen
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB