SZ-Podcast „Auf den Punkt“Anschlag von Magdeburg: Was wir wissen – und was nicht

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Bei einem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg sind fünf Menschen getötet und viele verletzt worden. Was bislang über Tat und Täter bekannt ist.

Jana Stegemann, Christoph Koopmann, Lars Langenau

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Die Staatsanwaltschaft Magdeburg hat nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt Sachsen-Anhalts Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erlassen. Der Haftrichter hat Untersuchungshaft gegen den fünfzigjährigen mutmaßlichen Täter wegen fünffachen Mordes, mehrfachen versuchten Mordes und mehrfacher gefährlicher Körperverletzung angeordnet.

Der Festgenommene ist ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie aus Bernburg, nahe Magdeburg. Er wurde in Saudi-Arabien geboren, kam 2006 nach Deutschland, zunächst für eine Ausbildung und wurde später als Flüchtling anerkannt, sagt der SZ-Experte für Innere Sicherheit, Christoph Koopmann.

SZ-Korrespondentin Jana Stegemann berichtet über die tiefe Betroffenheit in Magdeburg, über die Trauer und den Schmerz in der Stadt. Stegemann und Koopmann sprechen zudem darüber, wie bereits kurz nach der Tat von rechter Seite versucht wurde, die Tat zu instrumentalisieren. Dabei dauern die Ermittlungen zum Motiv an, bislang ist es noch diffus und unklar, was den Täter angetrieben hat. Denn nach bisherigen Erkenntnissen gilt er nicht als Islamist, sagt Koopmann. Vielmehr sei er seit Jahren als Islamhasser bekannt und gelte in seinen Positionen als AfD-nah.

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Anschlag von Magdeburg
:Magdeburger demonstrieren gegen Instrumentalisierung des Anschlags

Mit einer Lichterkette versuchen zahlreiche Menschen, ein Zeichen gegen Hass zu setzen. Zeitgleich hält die AfD eine Demo ab. Bundesinnenministerin Faeser warnt die Partei davor, die Tat für ihre Zwecke zu nutzen. Im angemieteten Auto des mutmaßlichen Täters fanden Ermittler einem Bericht zufolge ein Testament.

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