Die Wolken hängen tief in Bondi an diesem Dienstagnachmittag. In einem Café sitzen junge Menschen beim After-Work-Drink, im Fast-Food-Geschäft nebenan teilen sich ein paar Jungen mit Kippa Pommes und frittiertes Hühnchen. Aus dem Wasser kommen vereinzelt Surfer, Touristen machen Fotos – der Strand ist belebt, wenn auch nicht übermäßig voll. Die Polizeipräsenz ist kaum bemerkbar, die Straßen sind abgesperrt, als würde ein Marathon stattfinden oder eine andere Großveranstaltung.
Terror in AustralienAuf den Horror folgt die Hoffnung
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Nach dem islamistischen Terrorakt am Bondi Beach von Sydney sitzt der Schock in der großen Jüdischen Gemeinde tief. In die Trauer mischt sich aber schon die typisch australische Zuversicht.
Von Michelle Ostwald, Sydney
