Angriff auf Moscheen in Neuseeland:Christchurch steht unter Schock

Die Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt sind weiter hoch. Dutzende Verletze werden in Krankenhäuser eingeliefert.

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Nach den Schüssen in der Al-Noor-Moschee im neuseeländischen Christchurch am Freitagmittag rückten die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot an. Das Sicherheitsrisiko vor Ort sei "extrem hoch" gewesen, hieß es. Alle Schulen in Christchurch wurden zeitweise abgeriegelt. Die Behörden forderten dazu auf, im Stadtzentrum nicht auf die Straße zu gehen.

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Nicht nur Polizei und Sicherheitskräfte, auch Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Während des Freitagsgebets, gegen 13.15 Uhr, soll einer der Täter die Moschee gestürmt haben. 300 Menschen sollen sich zu diesem Zeitpunkt in dem Gebäude aufgehalten haben. Der mutmaßliche Schütze streamte seine Tat live auf Facebook.

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(Foto: REUTERS)

Am Freitagabend (Ortszeit) wurden die Gerüchte dann zu trauriger Gewissheit: Mindestens 49 Menschen sind bei dem Angriff gestorben. Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern sprach von einem "Terrorakt". Ihr australischer Amtskollege Scott Morrison bestätigte, dass es sich bei einem der mutmaßlichen Terroristen um einen australischen Staatsbürger handelt. "Der Täter war ein rechtsextremer Terrorist", sagte Morrison.

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(Foto: Getty Images)

In einer ersten kurzen Stellungnahme sprach Premierministerin Ardern von einem der "dunkelsten Tage" in der Geschichte ihres Landes.

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Neuseelands Polizeichef Mike Bush sprach bei einer Pressekonferenz von einer "sehr ernsten und tragischen Serie an Ereignissen". Vier Verdächtige hat die Polizei festgenommen, drei Männer und eine Frau. Außerdem wurden zwei Sprengsätze gefunden.

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Augenzeugen berichten, wie Menschen in Panik aus der Moschee rannten. Ein Augenzeuge sagte, der Angreifer sei geflohen, ehe Einsatzkräfte den Ort erreichten. Er sei anschließend in die Moschee gegangen um zu helfen: "Ich habe überall tote Menschen gesehen."

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(Foto: OpenStreetMap/Datawrapper)

Christchurch liegt etwa 400 Kilometer südlich der neuseeländischen Hauptstadt Wellington. Mit 400 000 Einwohnern ist sie die größte Stadt der Südinsel Neuseelands. Das Land hat knapp fünf Millionen Einwohner. Nur etwa 50 000 sind Muslime, die meisten davon Einwanderer aus Pakistan und Bangladesh.

© SZ.de/dpa/afp/ap - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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