Reaktionen Vatikan: "Angriff auf den Frieden der gesamten Menschheit"

"Heute und in den kommenden Tagen wird in New York das One World Trade Center in blau, weiß und rot erleuchten", sagte Andrew Cuomo, Gouverneur von New York. "Wir sind in ernster Solidarität mit dem französischen Volk verbunden."

(Foto: AFP)

Kirchenvertreter und Politiker weltweit zeigen sich bestürzt über die Anschläge in Paris.

Die französische Hauptstadt Paris wird von einer Welle der Gewalt erschüttert. Mehr als 120 Menschen sind ermordet worden. Noch ist unklar, wer hinter den Terroranschlägen steckt. Kirchenvertreter und Politiker weltweit zeigen sich erschüttert.

Federico Lombardi, Vatikan-Sprecher

Der Vatikan wertet die Terrorserie von Paris als einen "Angriff auf den Frieden der gesamten Menschheit". Sprecher Federico Lombardi forderte eine Reaktion "von uns allen, um der Ausbreitung des mörderischen Hasses in all seinen Formen" zu begegnen. Der Vatikan verurteile den Terror in radikalster Weise und bete für die Opfer und das gesamte französische Volk.

François Hollande, Präsident Frankreichs:

"Wir haben alle Kräfte mobilisiert, um die Terroristen zu neutralisieren", sagte Hollande. "Wir werden den Kampf anführen. Wir werden gnadenlos sein." Hollande verkündete außerdem den Ausnahmezustand und die Schließung der französischen Grenzen.

Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris:

"Wir stehen aufrecht und vereint. Ich rufe zur Einheit aller auf."

Barack Obama, US-Präsident:

"Wir stehen bereit, der französischen Regierung und dem französischen Volk jegliche Unterstützung zukommen zu lassen"

Angela Merkel, Bundeskanzlerin:

"Ich bin tief erschüttert von den Nachrichten und Bildern, die uns aus Paris erreichen. Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern der offensichtlich terroristischen Angriffe, ihren Angehörigen sowie allen Menschen in Paris."

Thomas de Maizière, Bundesinnenminister:

De Maizière hat der französischen Regierung Hilfe durch deutsche Spezialkräfte angeboten. "Wir sind mit unseren Gedanken bei unseren französischen Freunden und den Familien der Opfer", erklärte der Minister. Er stehe in engem Kontakt mit seinem französischen Amtskollegen und habe ihm die entsprechende Hilfe angeboten.

Benjamin Netanjahu, israelischer Ministerpräsident

Nach den Terroranschlägen von Paris hat Israel Frankreich Solidarität zugesichert. "Israel steht Schulter an Schulter mit dem französischen Präsidenten François Hollande und mit den Menschen in Frankreich in unserer gemeinsamen Schlacht gegen den Terrorismus", erklärte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Hassan Rohani, iranischer Präsident:

Iran hat die Terrorangriffe in Paris scharf verurteilt und seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus erklärt. Präsident Hassan Rohani schrieb am Samstag an seinen französischen Amtskollegen François Hollande: "Im Namen des iranischen Volkes verurteile ich diese unmenschliche Tat." Das schreckliche Ereignis habe nur eine Botschaft: Alle Staaten müssen gemeinsam den Terrorismus und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekämpfen. Seinen für Montag geplanten Besuch in Paris sagte Rohani ab, genauso wie die für diesen Samstag geplante Reise nach Italien und das Treffen mit dem Papst im Vatikan.

Ban Ki Moon, UN-Generalsekretär:

Der Chef der Vereinten Nationen verurteilte die Taten als "verabscheuungswürdige terroristische Angriffe". Der UN-Sicherheitsrat sprach von "barbarischen und feigen Terrorangriffen".

Frank-Walter Steinmeier, deutscher Außenminister:

"Wir stehen an der Seite Frankreichs!"

Joachim Gauck, Bundespräsident:

"Ich bin tief erschüttert angesichts der Nachrichten, die uns aus Frankreich erreichen. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und dem französischen Volk."

Matteo Renzi, Ministerpräsident von Italien:

"Italien weint um die Opfer von Paris und ist vereint im Schmerz mit den französischen Brüdern. Das ins Herz getroffene Europa wird auf diese Barbarei zu reagieren wissen."

Mariano Rajoy, Ministerpräsident von Spanien:

"Das spanische Volk steht an der Seite Frankreichs in diesen schwersten Momenten."

Donald Tusk, Präsident des Europäischen Rates:

"Mit Entsetzen habe ich die Attacken in Paris verfolgt. Meine volle Solidarität und Sympathie gilt dem französischen Volk und den Behörden."

Martin Schulz, EU-Parlamentspräsident:

"Uns erreichen schreckliche Nachrichten aus Paris. Unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer, unsere Unterstützung gilt den Behörden."

Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission:

"Ich bin zutiefst schockiert über die Ereignisse in Paris. Wir stehen an der Seite des französischen Volkes."

David Cameron, britischer Premierminister:

"Unsere Gedanken und Gebete sind mit dem französischen Volk. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um zu helfen."

Hong Lei, Sprecher des chinesischen Außenministeriums:

"Terrorismus ist eine gemeinsame Herausforderung, mit der die Menschheit konfrontiert ist. China unterstützt Frankreich entschlossen bei der Wahrung von dessen nationaler Sicherheit und Stabilität im Kampf gegen Terrorismus."

Narendra Modi, Premierminister von Indien:

"Die Nachrichten aus Paris sind schmerzvoll und grausam. Meine Gebete sind mit den Familien der Getöteten. Wir sind vereint mit dem französischen Volk in dieser tragischen Stunde."

Jens Stoltenberg, Nato-Generalsekretär:

"Wir stehen zusammen mit den Menschen in Frankreich. Terrorismus wird niemals Demokratie besiegen."