Annegret Kramp-KarrenbauerDer Berliner Politikbetrieb interessiert sie wieder – zum Leidwesen von Friedrich Merz

Lesezeit: 2 Min.

Annegret Kramp-Karrenbauer war die erste Innenministerin in der Geschichte der Bundesrepublik.
Annegret Kramp-Karrenbauer war die erste Innenministerin in der Geschichte der Bundesrepublik.
Michael Kappeler/dpa

Sie will Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung werden, doch der Kanzler empfiehlt jemand anderen. Und die Stiftungsmitglieder haben die Wahl zwischen einem Mann, den kaum jemand kennt, und einer Frau mit einer beeindruckenden Karriere.

Von Robert Roßmann

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Es war ein Abgang, wie er nur wenigen Spitzenpolitikern gelingt. Annegret Kramp-Karrenbauer hat den CDU-Vorsitz aufgegeben. Sie hat das Verteidigungsministerium übergeben. Und sie hat nach der Bundestagswahl 2021 auf ihr Mandat verzichtet. Das alles ohne Groll und Nachtretereien. Stattdessen hat Kramp-Karrenbauer durchaus glaubhaft kundgetan, wie glücklich sie über die neugewonnene Freiheit sei. Etwa, wenn sie zusammen mit ihrem Mann im Wohnmobil durch Nordeuropa reist. Doch jetzt will Kramp-Karrenbauer zurück auf die Berliner Bühne – und bereitet Friedrich Merz damit das nächste Problem.

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