EU-Erweiterung:Vorbild für die Nachbarn

EU-Erweiterung: Ähnlicher Blick auf Europa: Sloweniens Außenministerin Tanja Fajon (li.) und ihre deutsche Kollegin Annalena Baerbock am Dienstag in Ljubljana.

Ähnlicher Blick auf Europa: Sloweniens Außenministerin Tanja Fajon (li.) und ihre deutsche Kollegin Annalena Baerbock am Dienstag in Ljubljana.

(Foto: Florian Gaertner/Imago)

Beim Besuch der deutschen Außenministerin Baerbock demonstriert Slowenien die Vorzüge der Europäischen Union. Und wirbt zugleich für einen Beitritt der Westbalkan-Staaten.

Von Paul-Anton Krüger, Ljubljana

Der Kran-Arm eines blauen Lastwagens hebt eine Rolle durchsichtiger Folie auf das schneebedeckte Dach des Logistikzentrums des Zivil- und Katastrophenschutzes in Roje, ein paar Kilometer außerhalb von Sloweniens Hauptstadt Ljubljana. Im August wurde das Land von den schwersten Überschwemmungen seit der Unabhängigkeit 1991 getroffen, sieben Menschen kamen ums Leben. Mit Folie hat man damals provisorisch Dächer geflickt und versucht, Hänge vor dem Abrutschen zu bewahren. Außenministerin Tanja Fajon hat ihre Kollegin aus Deutschland hierher gebeten. Annalena Baerbock kann in Roje besichtigen, wie die Europäische Union ihre Mitgliedstaaten praktisch unterstützt.

Zur SZ-Startseite

Erweiterung
:Der Streit um Europas Grenzen beginnt

Zehn Kandidatenländer wollen der Europäischen Union beitreten. Dafür müssen sie zahlreiche Reformen umsetzen. Aber vorher muss sich auch die EU stark verändern.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: