Baerbock in Israel:Die Ministerin und die Kraft der Worte

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„Dauerhafte Sicherheit für alle Israelis wird es nur geben, wenn es dauerhafte Sicherheit für die Palästinenser gibt“: Bundesaußenministerin Annalena Baerbock bei der Herzliya-Sicherheitskonferenz. (Foto: Gil Cohen-Magen/AFP)

Wie Annalena Baerbock in Israel versucht, die Regierung des Landes zum politischen Ausgleich mit den Palästinensern zu drängen.

Von Paul-Anton Krüger, Herzliya

Es ist Tag 262 seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock ist zum zehnten Mal in die Region gereist seit dem 7. Oktober. In Israel ist sie zum achten Mal, als sie am Montagabend im Konferenzzentrum der Reichman-Universität in Herzliya ans Podium tritt. Die Organisatoren der Sicherheitskonferenz hier haben sie als Hauptrednerin eingeladen. Er könne sich keine bessere Person vorstellen, die gleichermaßen die Stärke der strategischen Beziehung zwischen Israel und Deutschland verkörpere und „die gegenwärtigen politischen Dilemmata“ ansprechen könne, „vor denen wir beide stehen“, sagt Jeremy Issacharoff, von 2017 bis 2022 Israels Botschafter in Berlin. Dilemmata – das ist vornehm ausgedrückt.

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