Interview„Schmerz ist doch kein Qualitätsmerkmal für Reformen“

Lesezeit: 7 Min.

Reformen sollen das Leben der Menschen besser machen, nicht ihnen wehtun, findet Anke Rehlinger (SPD).
Reformen sollen das Leben der Menschen besser machen, nicht ihnen wehtun, findet Anke Rehlinger (SPD).
IMAGO/BeckerBredel

Anke Rehlinger regiert eine der letzten SPD-Hochburgen des Landes. Im Interview erklärt die saarländische Ministerpräsidentin, warum sie die Rentenpläne der Bundesregierung für ungerecht hält – und macht ein Angebot für die Pflegereform.

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Anke Rehlinger empfängt bei sich daheim, in einer selbst für saarländische Verhältnisse ländlichen Umgebung. Auf der Weide hinter dem Haus muht ein Bulle, in der Ferne sieht man die Holzfirma, in der Rehlingers Vater als Schichtleiter gearbeitet hat. Auf der Terrasse steht ein Gasgrill. Keine Sorge, beruhigt die Landeschefin der saarländischen SPD, einen Schwenkgrill, seit diesem Jahr immerhin immaterielles Kulturerbe, gebe es natürlich auch – unten im Garten.

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