Trump-Kandidat fürs PentagonLäuft ja wie geschmiert

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Pete Hegseth, 44, werden sexuelle Übergriffe, rassistische Äußerungen und Alkoholmissbrauch vorgeworfen.
Pete Hegseth, 44, werden sexuelle Übergriffe, rassistische Äußerungen und Alkoholmissbrauch vorgeworfen. (Foto: Andrew Harnik/Getty)

Im US-Senat bekommt der umstrittene Kandidat für das Amt des Verteidigungsministers wenig Gegenwind. Die Anhörung von Pete Hegseth zeigt, wie sehr Donald Trump seinen Einfluss auf die Republikaner erweitert hat.

Von Fabian Fellmann, Washington

Blütenrein war das Hemd, tadellos der dunkelblaue Anzug und die rote Krawatte, aus der Brusttasche ragte ein Einstecktuch in den Farben der US-Fahne. Donald Trumps Kandidat als Verteidigungsminister präsentierte sich vor dem Verteidigungsausschuss des Senats als patriotischer Saubermann, geläutert von „Jesus and Jenny“, wie er sagte, erlöst durch den Herrn und seine Frau Jennifer, die bei der Anhörung vom Dienstag gleich hinter Pete Hegseth im Publikum saß.

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:Trumps Kabinett der Loyalisten

Ein TV-Moderator als Verteidigungsminister, ein Impfgegner als Gesundheitsminister, eine prorussische Populistin als Geheimdienstchefin und zwei Milliardäre, die Billionen sparen sollen. Bei seinem neuen Kabinett setzt Donald Trump vor allem auf eines: bedingungslose Ergebenheit. Das könnte verheerende Folgen haben.

SZ PlusVon Magdalena Gräfe

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