Angola:Chauffeur statt Präsident

Angola: Wenig Aussicht auf Erfolg: Anhänger der angolanischen Oppositionspartei CASA-SE feiern bei einer Wahlkampfveranstaltung in der Hauptstadt Luanda.

Wenig Aussicht auf Erfolg: Anhänger der angolanischen Oppositionspartei CASA-SE feiern bei einer Wahlkampfveranstaltung in der Hauptstadt Luanda.

(Foto: Marco Longari/AFP)

Angola wählt einen Nachfolger für Langzeitherrscher dos Santos. Doch viel Spielraum wird der Neue nicht haben, dafür hat der Alte nach fast 38 Jahren an der Macht gesorgt.

Von Bernd Dörries, Kapstadt

Die Angolaner tragen ihren Präsidenten jeden Tag bei sich, auch die, die ihn nicht sonderlich mögen. José Eduardo dos Santos ist auf Geldscheinen abgedruckt und ziert die Ausweise. Es ist ein Personenkult, der auf eine lebenslange Präsidentschaft hinzudeuten schien. Seit fast 38 Jahren regiert dos Santos in Angola, dessen Bürger sich bereits auf weitere Jahre mit dem 74-Jährigen eingestellt hatten - bis der am zweitlängsten regierende afrikanische Staatschef im Februar überraschend seinen Rückzug bekannt gab. An diesem Mittwoch wählen die Angolaner nun seinen Nachfolger.

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