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Angela Merkel in Portugal:Neue Milde

Das koloniale Erbe Portugals trägt der sozialistische Ministerpräsident António Costa in der Familiengeschichte: Er stammt von Brahmanen aus der früheren Kolonie Goa in Indien ab.

(Foto: Miguel Riopa/AFP)

Früher wurde Merkel in Portugal von wütenden Demonstranten empfangen, heute herrscht Harmonie vor. Für Irritationen sorgt in Europas Süden eher EU-Kommissar Oettinger, der den italienischen Wählern Empfehlungen aussprach.

Von Sebastian Schoepp

Bei ihrem letzten Besuch war Angela Merkel in Lissabon noch von Massen ungehaltener Demonstranten empfangen worden, die als Zeichen der Trauer über die EU-Politik Schwarz trugen. Das war 2012, und seitdem hat sich in Portugal einiges verändert. Dem Land geht es besser, die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit 14 Jahren, wie Ministerpräsident António Costa am Donnerstag bei der Pressekonferenz mit der deutschen Kanzlerin betonte. Ob das nun daran liegt, dass der Sparkurs zieht - wie Frau Merkel sicher glaubt - oder daran, dass der Sozialist Costa eben diesen aufgeweicht hat, muss als Frage der Interpretation gelten. Stehen blieb nach dem neuen Besuch: Merkel verkniff sich die sonst bei Reisen in den Süden üblichen Sparappelle. Und auch Demos gab es so gut wie keine.

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