Wer in Andenes ankommt, weit oben im Norden Europas, stößt auf norwegische Idylle. Malerische Strände, Einfamilienhäuser schmiegen sich an die Küste, überragt nur vom roten Leuchtturm des 2500-Seelen-Ortes. Seit Jahrzehnten leben die Menschen hier bescheiden vorwiegend von Fischfang und Waltourismus. Dass die entlegene Insel Andøya gerade zu einem geostrategischen Hotspot des ganzen Kontinents wird – an dem kleinen Küstenhafen mit Fischerbooten wirkt die Vorstellung so verwegen wie der Gedanke an Frühling 300 Kilometer nördlich vom Polarkreis.
WeltraumverteidigungDeutschland will ein Tor zum All öffnen
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Ein Fischerort im Norden Norwegens wird zu Europas Weltraumbahnhof. Bei seinem Besuch erklärt Bundeskanzler Merz, warum von dort aus Europas Souveränität verteidigt werden soll.
Von Markus Balser, Andenes
