Einigung auf Gaspreisbremse:Die Ampel und das Unternehmen Doppelwumms

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Einigung auf Gaspreisbremse: "Wir spannen einen Abwehrschirm": Die Pressekonferenz im Kanzleramt mit Robert Habeck und Christian Lindner und Olaf Scholz auf dem Monitor.

"Wir spannen einen Abwehrschirm": Die Pressekonferenz im Kanzleramt mit Robert Habeck und Christian Lindner und Olaf Scholz auf dem Monitor.

(Foto: Markus Schreiber/AP)

Die Koalition sagt den hohen Gaspreisen den Kampf an. Wie sie den am Ende gewinnen kann, weiß sie wohl selbst noch nicht so genau. Nur eines ist klar: Es wird sehr, sehr viel Geld kosten.

Von Michael Bauchmüller

Die gute Nachricht des Tages kommt aus dem achten Stock des Kanzleramtes: Der Kanzler hat, nach Tagen der Corona-Quarantäne, einen ersten negativen Schnelltest. Da sehe man, was das Medikament Paxlovid so bringe, scherzt der Finanzminister. Allgemeines Schmunzeln, die Stimmung ist gelöst. Dabei ist das einzelne Strichlein auf des Kanzlers Test noch die klarste Botschaft dieses Nachmittags. Der Rest ist ein "Doppelwumms", dessen genaue Wirkung noch nicht ganz ausgemacht ist: Die Koalition sagt den hohen Gaspreisen den Kampf an. Wie genau, muss sich noch zeigen, nur die Waffen sind gewählt: Unmengen an Geld.

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