Die Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, gibt nach fast 25 Jahren ihren Posten an der Spitze der Stiftung ab. Kahane wolle sich künftig verstärkt ihren Aufgaben als Publizistin widmen. "Es fällt mir schwer und leicht zugleich", sagte Kahane zu diesem Schritt der taz. Die Amadeu Antonio Stiftung engagiert sich seit 1998 gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Sie fördert entsprechende Initiativen und Projekte sowie Menschen, "die Opfer von Hasskriminalität und rechter Gewalt wurden". Benannt ist sie nach Amadeu Antonio Kiowa, einem der ersten bekannten Todesopfer rechtsextremer Gewalt in der wiedervereinigten Bundesrepublik. Die Stiftungsleitung soll ein Führungstrio übernehmen: Timo Reinfrank, Tahera Ameer und Lars Repp gehören der Stiftung bereits seit mehreren Jahren an.