AltersarmutGrundsicherung: Mehr Senioren im Norden werden unterstützt

Eine Rentnerin schüttet den Inhalt ihres Geldbeutel auf den Küchentisch.
Eine Rentnerin schüttet den Inhalt ihres Geldbeutel auf den Küchentisch. (Foto: Felix Kästle/dpa/Symbolbild)

Immer mehr Menschen in Schleswig-Holstein erhalten die Grundsicherung im Alter. Auch ihr Anteil an der gleichaltrigen Bevölkerung wächst.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Kiel (dpa/lno) - Rund 24.600 Menschen in Schleswig-Holstein, die mindestens 65 Jahre alt waren, haben Ende 2022 die Grundsicherung im Alter erhalten. Das ist ein Zuwachs von neun Prozent gegen­über dem Vorjahr, wie das Statistikamt Nord am Dienstag mitteilte. Im langfristigen Vergleich zu 2004 stieg die Zahl demnach um 135 Prozent. In den knapp zwei Jahrzehnten sei die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger nahezu ste­tig angestiegen: Waren 2004 noch 10.471 Frauen und Männer auf diese staatliche Unterstützung angewie­sen, waren es 2010 bereits 15.531 und 2022 schließlich 24.600 Menschen.

Der Anteil der Seniorinnen und Senioren mit Bezug von Grundsicherung an der gleichaltrigen Bevölkerung Schleswig-Holsteins erhöhte sich nach Angaben der Statistiker im Zeitverlauf ebenfalls. Er stieg von 1,9 Prozent am Jahresende 2004 auf 2,5 Prozent 2010. Ende 2022 lebten 3,6 Prozent der Bevölkerung ab 65 Jahren ganz oder teilweise von Grundsicherungsleistungen.

© dpa-infocom, dpa:240227-99-138595/2

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