bedeckt München

Bergwerk Altaussee:Wie Hitlers Raubkunst vor der Vernichtung gerettet wurde

Kunstschatz Bergwerk Altaussee

Herbert Seiberl, Chef des Wiener Denkmalamts (links), wachte über die Kunstschätze in der Altausseer Saline.

(Foto: Bundesdenkmalamt Wien)

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs spielen sich im steirischen Salzkammergut dramatische Szenen ab: Ein fanatischer Nazi will einzigartige Kunstwerke zerstören, die im Bergwerk lagern.

Von Barbara Galaktionow, Altaussee

April 1945. Im Führerbunker in Berlin spinnt sich Adolf Hitler seine Kriegswende zusammen. Die Stadt über ihm zerfällt im Bombenhagel zu Trümmern, von Stunde zu Stunde erobern die Alliierten mehr von seinem "Tausendjährigen Reich". Doch Hitler beugt sich über architektonische Modelle. Er träumt weiter, auch vom radikalen Umbau seiner Lieblingsstadt Linz in der österreichischen Heimat. Kernstück ist das geplante Führermuseum, sein Vermächtnis an die Welt - so wünscht es sich der Führer.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Arbeit
Das sind die neuen Regeln fürs Home-Office
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Geschlechtergerechte Sprache
Das Recht auf Unsichtbarkeit
Polizeistreife Stuttgart
Corona-Maßnahmen
Die Polizei, dein Freund und Abstandsmesser
Zur SZ-Startseite