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Am Vorabend des Treffens zwischen Trump und Putin gab es in Anchorage eine Kundgebung zur Unterstützung der Ukraine. Beim Treffen selbst ist für das von Russland angegriffene Land nichts Positives herausgekommen.
Am Vorabend des Treffens zwischen Trump und Putin gab es in Anchorage eine Kundgebung zur Unterstützung der Ukraine. Beim Treffen selbst ist für das von Russland angegriffene Land nichts Positives herausgekommen. Drew Angerer/AFP

Trump und Putin ziehen in Alaska eine Show ab, die aus Sicht der Ukraine als Schmierenkomödie betrachtet werden muss. Für Kiew kann das Fazit nur lauten: Schlecht gelaufen für uns.

Von Tomas Avenarius, Berlin

Dass Wolodimir Selenskij sich bisher zurückhält und notgedrungen am Montag erst einmal nach Washington fliegen will, sagt alles: Beim Gipfeltreffen in Anchorage ist für den Mann aus Kiew nichts Positives herausgekommen. Das Einzige, was der ukrainische Staatschef bisher bekommen hat, war „ein langes und substanzielles Telefongespräch“ mit US-Präsident Donald Trump. Der war da bereits auf dem Heimweg nach Washington in seiner Air Force One. Doch aus ukrainischer Sicht kann das Fazit des Alaska-Treffens nur lauten: Schlecht gelaufen für uns.

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