SZ-Podcast „Auf den Punkt“Alaska-Treffen: Putin braucht keinen Deal

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"Auf den Punkt" - der Nachrichten-Podcast der Süddeutschen Zeitung.
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US-Präsident Trump trifft am Freitag den russischen Machthaber. Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem es für die Ukraine an der Front besonders schlecht aussieht.

Von Sebastian Gierke und Justin Patchett

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Der überraschende Besuch des ukrainischen Staatschefs Wolodimir Selenskij in Berlin am Mittwoch hat deutlich gemacht: vor dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Trump und dem russischen Machthaber Wladimir Putin in Alaska steht einiges auf dem Spiel. Für die Ukraine, aber auch für Europa.

Gemeinsam haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz und Selenskij in einer Videokonferenz mit anderen europäischen Staatschefs beraten und Forderungen für das geplante Treffen zwischen Putin und Trump festgelegt. Europa versucht, Donald Trump davon abzubringen, bei seinem Treffen mit Putin Zugeständnisse zu machen, die nicht mit Europa abgesprochen sind.

Friedrich Merz betonte dazu: „In Alaska müssen grundlegende ukrainische und europäische Sicherheitsinteressen gewahrt bleiben. Das war die Botschaft, die wir Präsident Trump mit auf den Weg gegeben haben.“ Außerdem betonte er, dass nichts ohne die Zustimmung der Ukraine entschieden werden dürfe. Zudem brauche es zunächst einen Waffenstillstand, erst dann sei die Ukraine zu Verhandlungen über Gebiete bereit. Überdies brauche es Sicherheitsgarantien für das Land.

Ob Putin auf diese Forderungen eingehen wird, ist vor dem Treffen mit Trump in Alaska jedoch völlig unklar. Er brauche keinen Deal, sagt Sebastian Gierke, Redakteur aus dem Politikressort der SZ. Warum das so ist, erklärt er im Gespräch bei „Auf den Punkt“.

Weitere Nachrichten: Kreml nennt Zeitpunkt des Treffens von Trump und Putin; Bahnchef Richard Lutz muss gehen

Zum Weiterlesen: Das Interview von SZ-Redakteur David Steinitz mit Michael Bully Herbig.

Moderation, Redaktion: Justin Patchett

Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, David Kulessa

Produktion: Jonathan Brandis

Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa.

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