Kämpfe in SyrienUnabkömmlich in der instabilen Heimat

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Am Sonntag unterzeichnete Syriens Präsident Ahmed al-Sharaa in Damaskus den Waffenstillstand mit den Kurden.
Am Sonntag unterzeichnete Syriens Präsident Ahmed al-Sharaa in Damaskus den Waffenstillstand mit den Kurden. (Foto: AFP)

Syriens Präsident al-Scharaa wollte in Berlin um Investitionen werben, Kanzler Merz wollte mit ihm über die Rückkehr syrischer Flüchtlinge aus Deutschland sprechen. Die Absage seines Besuchs zeigt, dass beide Ziele nicht leicht zu realisieren sein dürften.

Von Bernd Dörries, Beirut

In Berlin demonstrierten sie trotzdem, obwohl der, gegen den sich ihr Prostest richtete, gar nicht da war. Kurdische und alawitische Organisationen riefen am Montag zu Demonstrationen gegen den Besuch von Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa auf, der aber nicht gekommen war, weil es in Syrien schwere Kämpfe gab in den vergangenen Tagen. Laut Polizei versammelten sich am Montagnachmittag mehr als 1000 Menschen im Berliner Regierungsviertel, um auf die Lage der kurdischen und alawitischen Minderheiten in Syrien aufmerksam zu machen.

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