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Ahmadinedschad droht Israel:"Countdown zur Zerstörung hat begonnen"

Der iranische Präsident hat Israel schon öfter gedroht. Seine jüngsten Auslassungen sind besonders martialisch.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat erneut den Fortbestand des israelischen Staates in Frage gestellt. "Mit Gottes Hilfe haben die Kinder Libanons und Palästinas den Countdown zur Zerstörung des zionistischen Regimes in Gang gesetzt", sagte der Politiker am Sonntag.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad droht Israel:"Wir werden hoffentlich in naher Zukunft die Zerstörung dieses Regimes erleben"

(Foto: Foto: dpa)

"Wir werden hoffentlich in naher Zukunft die Zerstörung dieses Regimes erleben", fügte er in einer Rede zum Todestag des iranischen Revolutionsführers Ajatollah Ruhollah Chomeini am Montag hinzu, ohne dies näher auszuführen.

Ahmadinedschad hatte vor zwei Jahren internationale Empörung mit dem Wunsch ausgelöst, Israel solle "von der Landkarte getilgt werden". Damit hatte er sich an Äußerungen des 1989 gestorbenen Chomeini angelehnt.

Der Präsident erwähnt häufig die Zerstörung Israels, betont aber auch, der Iran stelle keine Bedrohung für das Land dar. Die Regierung in Teheran unterstützt sowohl die libanesische Hisbollah, die sich vergangenen Sommer einen mehrwöchigen Krieg mit Israel lieferte, als auch militante Palästinenser-Gruppen wie die Hamas.

Deckmantel Nuklearprogramm

Der iranische Außenamtssprecher Mohammed Ali Hosseini sagte, neue Sanktionen würden sein Land nicht von der Fortsetzung ihres Atomprogramms abhalten. "Die Verhängung von Sanktionen wird uns nicht vom gewählten Weg und der Fortsetzung unserer Arbeiten abbringen", betonte er.

Nachdem der Iran die jüngste Resolution zum Stopp seiner umstrittenen Uran-Anreicherung ignoriert hat, dringen westliche Regierungen auf weitere Strafmaßnahmen. Der Iran wird verdächtigt, unter dem Deckmantel eines Nuklearprogramms zur Energiegewinnung nach Atomwaffen zu streben.

© Reuters
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