AfrikaDas grausame Geschäft mit Entführungen in Nigeria

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In der St.-Mary’s-Schule in Papiri sind nach dem Kidnapping Habseligkeiten der Schülerinnen und Schüler verstreut.
In der St.-Mary’s-Schule in Papiri sind nach dem Kidnapping Habseligkeiten der Schülerinnen und Schüler verstreut. (Foto: Foto: Christian Association of Nigeria/AP/dpa)

Immer häufiger kommt es in Afrikas bevölkerungsreichstem Staat zu Massenverschleppungen – so wie jüngst an einer katholischen Schule. Warum Banditen es besonders auf Kinder abgesehen haben.

Von Paul Munzinger, Kapstadt

Knapp eine Woche nach der Entführung von 277 Menschen im Westen Nigerias zeichnen erste Augenzeugenberichte ein Bild der Ereignisse, die sich in der Nacht auf Freitag an der St. Mary’s School im Dorf Papiri abspielten. Die Frau eines Lehrers, deren Familie auf dem Schulcampus lebt, erzählte der Nachrichtenagentur Reuters, wie sie vom Lärm geweckt wurden, den die bewaffneten Eindringlinge verursachten. Die Angreifer hätten ihren Mann gefesselt und gedroht, ihre Tochter zu erschießen, wenn sie nicht aufhöre zu weinen. Dann nahmen sie den Lehrer mit. Er ist einer von zwölf Erwachsenen, die verschleppt wurden.

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