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Afrika:Gewalt nach  Wahlen

Stimmauszählung in Abidjan, Elfenbeinküste.

(Foto: ISSOUF SANOGO/AFP)

Nach Präsidentenwahlen in der Elfenbeinküste und in Tansania steigt die Furcht vor Gewalteskalationen. In der Elfenbeinküste wurden nach der Wahl am Samstag etwa zwölf Menschen getötet, meldete der Sender France24. Es kam zu Zusammenstößen von Anhängern der Opposition und der Regierung sowie Sicherheitskräften. Zwei der drei Herausforderer von Amtsinhaber Alassane Ouattara riefen zum Wahlboykott auf. Sie nannten Ouattaras Kandidatur für die dritte Amtszeit illegal. In Tansania löste die Bekanntgabe des Resultats der Präsidentenwahl vom Mittwoch neue Spannung aus. Mindestens eine Person wurde am Wochenende getötet. Amtsinhaber John Magufuli bekam laut vorläufigem Ergebnis 82,9 Prozent. Auf Oppositionsführer Tundu Lissu von Chadema entfielen 12,8 Prozent. Die Opposition erkennt das Resultat nicht an und fordert die Wahl zu wiederholen.

© SZ vom 02.11.2020 / epd
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